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Die GHG

Unsere Treffen

Die GHG (Gewerkschaftliche Hochschulgruppe) Münster hat sich im November 2006 gegründet. In ihr engagieren sich Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und alle, die sich angesprochen fühlen, um an der Universität die Idee der Gewerkschaften zu verbreiten: Gestaltung der eigenen Lebens- und Arbeitswelt durch solidarische Organisation.

Arbeitende StudentInnen – studierende ArbeitnehmerInnen

Studierende haben gewerkschaftliche Organisation nicht weniger nötig als die klassischen “Malocher”: Die große Mehrheit arbeitet, um das Studium zu finanzieren und das nicht selten in “prekären” Branchen (Callcenter, Gastronomie). Hinzu kommen die fast obligatorischen Praktika in den Semesterferien, meist schlecht oder garnicht bezahlt.

Die GHG thematisiert diese Arbeitssituationen zum einen von der theoretischen Seite. Zum anderen steht sie als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es konkrete Probleme im Job gibt und stellt dann gegebenenfalls den Kontakt zu den zuständigen Einzelgewerkschaften her.

Wissenschaftlich arbeiten – zu fairen Bedingungen

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen müssen oft die Erfahrung machen, dass sie von ihren ProfessorInnen als wissenschaftliche ZuarbeiterInnen degradiert werden. Studentische Hilfskräfte arbeiten oft zuviel und sind sich über ihre arbeitsrechtliche Situation nicht im klaren. Die Interessen dieser beiden Gruppen möchte die GHG besonders berücksichtigen.

Offen für alle

Die GHG will insbesondere die Interessen von lohnabhängigen Studierenden vertreten – an allen Münsteraner Hochschulen. Jede/r Interessierte – auch wissenschaftliche und sonstige MitarbeiterInnen – ist herzlich eingeladen, sich einzubringen.

Die GHG ist ausdrücklich keine Konkurrenzorganisation zu den Listen im Studierendenparlament und beabsichtigt nicht, zu Wahlen anzutreten.

Solidarität über die Hochschule hinaus

Die GHG ist solidarisch mit den Kämpfen der Gewerkschaften für bessere Arbeitsbedingungen, für höhere Löhne und gegen Sozialabbau. Sie unterstützt Arbeitskämpfe in der Region und beteiligt sich an der Demonstration zum 1. Mai. Als Studierendenorganisation reiht sie sich ein in die Kämpfe gegen die soziale Selektivität des deutschen Bildungssystems und lehnt Studiengebühren klar ab.

Was wir konkret machen

Im Moment liegt die Haupttätigkeit der neugegründeten Hochschulgruppe in Veranstaltungen zu gewerkschafts- und hochschulrelevanten Themen. Aber was wir tun hängt davon ab, wer bei uns aktiv ist: Bring deine eigenen Ideen ein!

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